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Ein Leben im Fluss - mein Jahr 2016

Meine lieben Freunde, Weggefährten, Verbündete im Herzen....

Mein Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Es war wahrlich ein aussergewöhnlich spezielles Jahr für mich. Normalerweise dachte ich vielfach, zum Glück ist das Jahr zu Ende. Heute denke ich voller Dankbarkeit darauf zurück. 

Vor ziemlich genau einem Jahr bin ich zum ersten Mal (bewusst) dem Wort spirituell begegnet. Eine ganz besondere Fügung oder Führung hat mich darauf gebracht. Als ich anerkannt hatte, dass dies kein Zufall gewesen sein kann, wurde mir vieles immer klarer. Es musste so kommen. Und so begann ich dann, mich näher zu informieren. Spirituell sein, was heisst das überhaupt? So mannigfaltig die Erklärungen, die man im Internet findet auch sind, so mannigfaltig sind auch die Personen dahinter. Es gibt nicht den spirituellen Menschen oder die allgemein gültige Spiritualität, jeder definiert die Spiritualität auf seine eigene Art und Weise. 

Was heisst spirituell sein?

Und ich weiss, dass jetzt bei vielen die Alarmglocken läuten werden. Lockt das Wort doch viele esoterische Luftibusse an, die komplett die Bodenhaftung verlieren, und es nicht mehr schaffen, den Alltag auf allen Strassen des Lebens zu bestreiten. Für mich bedeutet es vor allem folgendes:

  • Ich anerkenne, dass da noch mehr sein muss. Noch mehr, als ich mit meinen normalen Sinnen wahrnehmen kann. So hat mich denn auch eine spezielle Führung auf diesen Weg gebracht. 
  • Ich öffne mich all dem Schönen um mich herum. Das heisst für mich, wenn ich joggen gehe, dass ich nicht einfach jogge, sondern ich öffne der wunderbaren Natur. Mein Leben ist dadurch soviel bunter und schöner geworden. Dazu möchte ich eine kleine Geschichte erzählen, auch mit der Gefahr, dass ich den einen oder anderen Kopfschüttler ernten werde. Eines Tages ging ich joggen, ich glaube, es war im Frühling. Ich war in meinen Gedanken als ich plötzlich einen Schatten über mir wahrnahm. Ich drehte mich um, und sah einen Vogel davon fliegen. Aber vor allem drehte ich mich um und sah die gewaltige Kulisse um mich herum. Die Berge, die in diesem Licht besonders schön ausgesehen haben. Ich konnte einfach nur staunen über soviel Schönheit. Dieses Bild ist daraus entstanden. Heute weiss ich, dass mir dieser Vogel geschickt wurde, meine Engel haben mir diesen Vogel geschickt, den ohne den Vogel hätte ich mich wohl nicht umgedreht. 
  • Ich öffne mich der Führung, die um mich herum geschieht. So kam dieses Jahr eines ums andere dazu. Eines ergab das andere. 
  • Und jetzt das wichtigste: Ich-wärts! Ich erkenne mich wieder als Dagmar, als die Person, die damals auf diese Welt gekommen ist. So versuche ich das Leben jeden Tag aufs Neue als ein leeres Blatt Papier zu sehen. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, haben mich zu dem gemacht, was ich bin. Jedoch lasse ich nicht mehr zu, dass sie meine Seele verderben. Ich höre täglich auf mein Herz, versuche meinem Lebens-und Seelenplan näher zu kommen. So fühle ich, dass mehr und mehr Aspekte zusammengekommen sind, und ich immer mehr bei mir ankomme. Ich weiss noch, dass ich früher all jene Menschen 'bewundert' habe, bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie so nahe bei sich selber sind. Geleuchtet haben diese Menschen, sie fühlten sich wohl in ihrer Haut und das strahlten sie aus. Heute weiss ich warum. Heute habe ich selber Mittel, mich so zu fühlen. Heute habe ich selber Mittel, so zu sein. 

Frühling / Sommer

Jetzt mal ganz ehrlich: Was kann daran falsch sein? Eine Kollegin schrieb mir letztens, dass sie sich Sorgen um mich machte. Aber es geht mir gut! Mein Leben fühlt sich frisch und rein und bunt an. 

So kam ich dann bald zu meinen ersten Workshops, ich danke Sandra von Herzen für Deine Begleitung in diesem Jahr. Vieles konnte ich auch selber herausfinden, denn wir sollten auch anerkennen, dass wir unser ganzes Potenzial bereits in uns tragen. Auf jeden Fall kam ich dann bald darauf, dass ich auch meinen Geist und meine Gedanken je länger je mehr von überflüssigen Müll befreien sollte. Yoga wäre dazu eine der effizientesten Möglichkeiten, den Körper und den Geist in Einklang zu bringen, las ich eines Tages. So wartete ich nicht lange, und schloss mein 1. Abo in einem Yoga-Studio ab, noch bevor ich das 1. Mal geschnuppert habe. Yoga hat mein Leben verändert. Im stressigen Alltag erinnere ich mich häufig an das Yoga und wie ich zur Ruhe komme. Ein paar tiefe Atemzüge, hineinfühlen, und schon schaffe ich es, dass ich auch im Alltag ruhiger werde. Die Meditationen nach dem Yoga fühlen sich tiefer und ehrlicher an. 

Im Frühling kam mir das 1. Mal der Gedanke mit dem Blog. Ich wusste, das mir das Schreiben helfen würde. Aber ganz ehrlich, es war ein Krampf. Ein Kampf mit mir selber. Unnötige Kämpfe habe ich geführt. Habe alles anders gemacht, als ich jemandem anderen empfehlen würde. Meiner Kollegin würde ich sagen, mach es einfach, Du hast ja nichts zu verlieren! Geh raus mit Deiner Botschaft! Und ich... 1000 Ausreden hatte ich. Ausreden, die darin gipfelten, dass ich der Technik schuld gegeben habe. Wordpress brachte ich nicht auf die Reihe. Wunderbar, dann halt nicht ;-)... Bis mir eine Kollegin nochmals einen Tritt gegeben hat. Nun schreibe ich meinen Blog mit Jimdo, und bin glücklich damit. 

Herbst / Winter

Da ich in den Sommerferien zu Hause geblieben war, wollte ich in den Herbstferien verreisen. Nach vielen Gesprächen mit Wegbegleiterinnen wurde mir Daniela Hutter empfohlen, Expertin für weibliche Spiritualität. Ich verfolgte sie auch auf ihren sozialen Medien. Eines Tages ging ich dann wieder auf ihre Seite, und sah, dass auf ihrer Ibiza-Seminar-Reise ein Platz frei geworden war, exakt in jener Woche, in der ich Ferien hatte. Wiederum konnte dies wohl kein Zufall sein. So meldete ich mich an, und verbrachte Ferien der anderen Art auf dieser traumhaften Insel. Das Titelbild-Foto ist auch auf Ibiza entstanden. 

Es war eine wunderbare Woche mit vielen Erlebnissen. Aber vor allem, bin ich meinem Herzen wieder ein grosses Stück näher gekommen. 

Und jetzt kommt das wichtigste: Ich bin für alles von Herzen dankbar

Ich bin dankbar, für die schönen Begegnungen, die ich hatte. Bin dankbar für die Wegbegleiter, Herzensmenschen, für die vielen Begegnungen, die ich hatte. Auch für die Kritiker. Ich bin dankbar die wundervollen Erlebnisse in der Natur, mit den Menschen und alleine. Ich bin dankbar für all das Bunte und Schöne in meinem Leben. Dankbar sein jeden Tag ist für mich der Schlüssel für alles. 

THANK YOU --> ALL    LOVE --> ALL!

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Kommentare: 2
  • #1

    Anett (Samstag, 31 Dezember 2016 02:57)

    Liebe Dagi,
    Ich freue mich so für dich und mit dir!
    Ich habe Gänsehaut bekommen...
    Wundervoll!

  • #2

    Dagmar (Samstag, 31 Dezember 2016 08:40)

    Danke Dir liebe Anett