· 

Das schöne Feriengefühl nehme ich jetzt einfach mal mit in den Alltag...

Es ist augenscheinlich: Während der Ferienzeit sind die sozialen Medien immer besonders bunt. Hier schöne Bilder vom skifahren, da ein Schnappschuss vom Meer. Ob Frühlingsferien, verlängertes Wochenende, Sommerferien oder Weihnachtsferien, es spielt keine Rolle zu welcher Ferienzeit Bilder gepostet werden. Es sind immer spezielle Momente, fröhliche Gesichter, lachende Menschen, es fühlt sich leichter und bunter an. Die Menschen fühlen sich leichter und bunter während dieser Zeit. Leichter und bunter? Wäre es denn nicht schön, wenn man sich immer so fühlen kann, egal wo man ist oder was man gerade tut?

Ich hatte sehr schöne Weihnachtsferien, die ich nach meinen Vorstellungen gestaltet habe. Ich war viel wandern, habe die Ruhe genossen und das Zusammensein. Letzten Dienstag 'musste' auch ich dann wieder zur Arbeit, und ich habe mir bewusst gesagt, dass ich das schöne Feriengefühl aufrecht erhalten möchte. Doch wie schafft man das? Ich habe noch keine immer währenden Patentrezepte, doch ein paar für mich stimmige Rituale habe ich für mich in Angriff genommen. 

Wie nehme ich das schöne Feriengefühl mit in den Alltag?

Hier sind meine Tipps und Tricks wie ich mein Feriengefühl mit in den Alltag nehmen kann:

 

Pläne schmieden

Die nächsten Ferien kommen bestimmt! Wieso sich nicht schon anfangs Jahr überlegen was man unternehmen möchte. Wie heisst es so schön: Vorfreude ist die schönste Freude. Und wenn Du irgendwann im Verlaufe des Jahres den Koller bekommst, dann denke daran: Du kannst Dich auf die nächsten Ferien freuen! Meine Ziele dieses Jahr sind: der Pilatus in der Schweiz, Hallstatt in Österreich und - ein lang gehegter Wunsch - die Pyramiden von Gizeh. Und während dem ich so am schreiben bin, denke ich: Das alles ist machbar! Wir haben die Möglichkeit, uns praktisch jeden Wunsch zu erfüllen! Seien wir dankbar dafür!

 

sich an vergangene Ferien erinnern

Aber bitte nicht denken, wie schade es ist, dass die Ferien zu Ende sind! Solche negativen Gedanken sollten immer sofort umgewandelt werden in positives denken! Ich hatte so schöne Ferien! Ich habe wieder Sachen gesehen, die ich noch nie gesehen habe. Ich habe Erlebnisse gehabt, die ich mir kaum erträumen konnte. Mein Denken während den Ferien war ganz anders, positiver, erweiternder. 

Vielleicht möchtest Du ja auch ein Foto des letzen Urlaubes mit zur Arbeit nehmen? Super Idee! Jedes Mal wenn Du drauf blickst, kannst Du Dich wieder in die gleiche Stimmung versetzen? Wie habe ich mich gefühlt, als ich Sand unter den Füssen hatte? Wie hat das exotische Essen auf meiner Zunge geschmeckt? Wie fühlte sich der griechische Wein in meiner Kehle an? Wie war die Bergluft in meiner Schweizer Heimat? Und so weiter und so weiter!

 

Bleib bei Dir und lasse Dich nicht beeinflussen

Eines gleich vorweg: Ich arbeite zum Glück in einem Betrieb, wo die meisten meiner Kollegen/innen positiv eingestellt sind. Jammern gibt es praktisch nicht. Trotzdem wird es vorkommen, dass Kollegen/innen auf Deiner Arbeit am jammern sind. Och, alles ist so öde. Wann sind endlich Sommerferien? Ich habe keine Lust zum arbeiten. 

Lass Dich nicht beeinflussen. Das bist nicht Du! Falls Du abdriftest und Dich anstecken lässt, hol Dich wieder zurück zu Dir selbst und frage Dich: Wie wäre mein denken? Wie fühle ich mich? Wie geht es mir? Und Du wirst sehen, alles halb so schlimm!

 

Wie Du Dich wieder zu Dir selber zurück holen kannst

Ganz ehrlich: für mich immer noch die schwierigste aller Disziplinen! Unzählige Male während des Tages ertappe ich mich, dass ich abdrifte in ein Irgendwo-Nirgendwo. Im Stress des Alltages, beim springen von einer Ecke zur anderen, verliere ich den Faden zu mir. Das gilt übrigens übergeordnet für alle Themen, nicht nur wenn es darum geht, das schöne Feriengefühl aufrecht zu erhalten. Doch nur wenn ich den Zugang zu mir habe, erlebe ich die richtigen Glücksgefühle. Einen Knopf dazu habe ich nicht. Zumindest habe ich ihn noch nicht gefunden. Für mich geht es nur mit Ritualen, aber auch mit äusserlichen Zeichen (Schmuck), den ich trage:

  • Wenn ich stehe, stehe ich bewusst, zentriert, gemittet, geerdet. 
  • Wenn ich atme, atme ich bewusst tief in den Bauch, ein und aus. Du denkst jetzt vielleicht, atmen tun wir ja alle, das geht ja automatisch? Klar atmen wir automatisch. Deswegen ja auch 'bewusst'. Probier es mal aus: Atme bewusst ein und aus! Das automatische Atmen kommt von ganz alleine. Die Qualität ist eine ganz andere. 
  • Meine Kette (meistens ein Heilstein-Anhänger) erinnert mich auch immer wieder daran, dass ich den Zugang nicht verliere. 

Und wenn ich diesen bewussten Zugang mit den Gedanken an die letzten Ferien verbinde, komme ich automatisch in den Ferien-Glücks-Modus zurück. Ja, und jetzt bräuchte ich eigentlich nur noch einen Tipp oder einen Knopf der mich daran erinnert, eben genau diesen Zugang zu halten. So als Art Alarmglocke oder Wecker, ein Schubser oder Stupser!

 

Ich wünsche Dir eine tolle Zeit und viel Vorfreude auf Deine nächsten Ferien!

Hat Dir dieser Beitrag gefallen, dann freue ich mich, wenn Du ihn teilst oder 'gefällt mir' drückst. 

Bilder: 1. Caumasee in Flims (Schweiz) 2. Skifahren in Davos (Schweiz) 3. Badeferien in Sharm El Sheikh (Ägypten) 4. Dingle Halbinsel (Irland)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0